December 20, 2007
PSFK Now In German
PSFK veröffentlicht ab 2008 die beliebtesten Artikel der letzten Woche in deutscher Sprache. Hier schonmal ein Vorgeschmack:
Knol - Wikipedia, nach Google-Art.

Google hat uns den nächsten Social Media Trumpf vorgestellt. Das Projekt hört auf den Namen Knol und ist eine kostenlose, frei verfügbare und natürlich von Nutzern erstellte Informationsdatenbank. Im Gegensatz zu anderen Anbietern soll mehr Augenmerk auf die Verfasser der Texte gelegt werden. Noch befindet sich Knol zwar in der Testphase und selbstverständlich sind nur eine Handvoll erlesene Gäste dazu eingeladen. Allein aber die Ankündigung hat bereits für eine Menge Aufruhr in den einschlägigen Foren und Blogs gesorgt. Es ist schon die Rede von einer neuen Wikipedia, die sich besser darauf verstehen soll, wer der Verfasser eines Artikels ist. Knol steht für “a unit of knowledge”, eine Informations- oder Wissenseinheit also. Benutzer, die über besonderes Wissen in einem Bereich verfügen werden eingeladen, dieses in Form von “knols” mit der Web-Gemeinde zu teilen.
Der Offizielle Google Blog schreibt:
Knols verfügen über starke Community Tools. Menschen werden in der Lage sein, Kommentare, Fragen, Überarbeitungen, zusätzliche Inhalte usw. zu veröffentlichen. Nahezu jeder wird dann knols bewerten oder besprechen können. Knols werden ausserdem Referenzen und Links zu weiterführenden Informationen beinhalten. Nach Ermessen der Autoren kann ein knol auch Werbung beinhalten.
Wenn sich ein Autor dazu entscheidet, Werbung zu schalten, wird Google einen beträchtlichen Teil der Werbeeinnahmen mit dem Autor des knols teilen.
Es drängt sich die Frage auf, wie groß der Einfluss von knol tatsächlich sein wird. Schließlich gibt es mit Wikipedia bereits einen Platzhirschen in Bereich der Online Enzyklopädien. Wie sehr interessiert uns wirklich, wer der Autor solcher “Fakten” ist? Wir werden es erst wissen, wenn wir die Seite getestet haben. Ein bisschen Verantwortung hat noch keinem geschadet. Nicht auf dem ersten Blick sichtbare Kontext-basierte Werbung jedoch…
[via Mashable]
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W00t - Noch ein Wort des Jahres… mit Gefühl!
Während das New Oxford American Dictionary “locavore” als das Wort des Jahres kürt (es hat übrigens “cougar” und “social graph” den Rang abgelaufen) hat Merriam-Webster sich als Wörterbuch des Volkes einen Namen gemacht: die Öffentlichkeit durfte über ihr eigenes Wort des Jahres 2007 abstimmen. Das Siegerwort, ermittelt anhand einer Abstimmung auf der Webpage des Wörterbuchs, ist “woot”, ein Akronym das in den Kreisen der Online Communities enstanden ist. Es steht für “we own the other team / wir haben Besitz des anderen Teams ergriffen”. Obwohl es eigentlich mit Doppel-Null anstelle des Buchstaben O ausgedrückt wird, hat “woot” bereits Einzug in alltägliche Konversation gefunden- als Ausdruck von Freude oder Sieg. “Woot ist eine hervorragende Wahl, weil es eine Laune mit neuer Technologie vermischt”, so John Morse, der Präsident von M-W. In Japan wurde “nise”, was soviel wie Fälschung oder Fake bedeutet als kanji-Wort des Jahres ermittelt. Das Wort hat die wöchentliche Berichterstattung Betrugsfälle in Japan dominiert- vom geschobenen Sumo-Kampf bis hin zum Zusammenbruch der NOVA, Japans größter Kette von Englisch-Schulen. Auf den weitern Plätzen folgten “ran”, was soviel wie verwirrt oder unordentlich bedeutet, “utsu” depressiv oder melancholisch sowie “do” was ärgerlich oder aufgebracht bedeutet.
[via <3Yen and Merriam-Webster]
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Die Lieblingsideen des New York Times Magazine von 2007
Wir haben diese Woche versucht, einige Ideen aus der aktuellen Ausgabe des New York Time Magazines “Year in Ideas/Das Jahr der Ideen” herauszufiltern, um Sie Euch hier vorzustellen. Aber es fiel uns schwer, nur einige Artikel herauszupicken. Es lohnt sich wirklich, die ganze Ausgabe durchtzulesen: vom spitzfindigen Artikel (Craigslist Vengeance) über morbides Umweltbewußtsein (Biodegradable Coffins) bis hin zur möglichen Revolution (Wireless Energy) ist diese Zusammenstellung eine ganz eigene Rückschau auf das vergangene Jahr.
NY Times Magazine: The 7th Annual Year of Ideas
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Lot 55: neuer Club in London versprüht einen Hauch von Hollywood
Londons Nachtleben ist um einen neuen Club reicher. Er heißt Lot 55 und fasst bis zu 500 Menschen. Die Macher beschreiben ihn selbst als “Rebellion gegen lieblos gestaltete Clubs, die immer die gleichen Produkte in ähnlich minimal ausgestatteten Räumen anbieten und sich dabei nur an die reichsten und geschmacklosesten Gäste richten, die sich und ihren eigenen Reichtum feiern.”
Der Laden wird seinem Credo gerecht. Lot 55 liegt in einem alten unterirdischen Parkhaus an der New Oxford Street. Die Räume sind lebhaft ausgestaltet und sehen aus wie ein Filmset um das sich Geschäftsfassaden reihen. Jedes Zeitalter findet sich in der Gestaltung wieder, jede Türe führt in eine Bar, ein Separee oder sogar ein privates Badezimmer mit ‘voll funktionsfähiger Wanne”.
Es grenzt schon fast an Ironie, dass Lot 55 aus demselben Dunstkreis kommt wie der im britischen Kolonialstil gehaltene private und piekfeine members-only Club Hedges and Butler. (Wahrscheinlich der einzigste Club mit einer königlichen Empfehlung). Gründer Youcef Aden, der einige Erfahrung im Set-Design bei Hollywood Filmen mitbringt, hat sich in den Räumen ausgetobt. Man kann das je nachdem als Augenweide oder Angriff auf die Sehgewohnheiten verstehen. Obwohl große Tanzclubs mit Privaträumen in London nichts bahnbrechend neues sind, hat es doch eine Weile gedauert, bis ein Superclub mit diesen Dimensionen eröffnet hat- insbesondere in der exklusiven Members-Only Szene, die bisher bei den meisten Londonern für Langeweile gesorgt hat. Lot 55 sieht wie das lang ersehnte neue Ding aus.
[via Urban Junkies]





2 Responses to “PSFK Now In German”
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December 21st, 2007 at 3:05 am
Posted from: 213.23.0.162
January 10th, 2008 at 5:54 am
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