February 7, 2008

PSFK Now In German: V
Unter der Rubrik “PSFK In German” fassen wir regelmäßig die beliebtesten Artikel der letzen Woche auf PSFK in deutscher Sprache zusammen.
The HumanCar könnte das Transportwesen revolutionieren
von Clownfish in Ethical Consumerism, Clownfish Marketing, Lifestyle, Sports, Automotive, Transport & Travel, Retail, Design, Electronics & Gadgets, Health & Beauty
Am 22. April 2008, dem Tag der Erde, wird der Öffentlichkeit im kalifornischen South Menlo Park The HumanCar vorgestellt werden. Das Gefährt nutzt die Muskelkraft von bis zu vier Passagieren, die damit eine Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h, erreichen können. Wird ein elektrischer Hilfsmotor zugeschaltet kann das Vehikel sogar bis zu 70 km/h schnell fahren. Dieses neuartige Fahrzeug bietet eine brauchbare Alternative zum Verbrennungsantrieb.
Einen Prototyp, auch der “Trouble Maker” genannt, kann man bereits auf YouTube sehen. Bergab erreicht er eine Geschwindigkeit von rund 130 km/h. Neben dem Antrieb aus gebündelter Muskelkraft müssen sich die Fahrer auch gemeinsam in die Kurven legen, um Lenken zu können. Es gibt zur Zeit vier Produktionsmuster des “Imagine”, der nächsten Generation des “HumanCar”. Hier wurde eine Sicherheitszelle verbaut sowie ein Chassis, das Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h Stand halten kann. Das Fahrzeug kann ebenso mit der eigenen Muskelkraft oder einem Elektromotor fortbewegt werden. Wie in jedem normalen Auto gibt es ein Radio, Kofferraum und sogar Wlan. Der Verkaufspreis liegt bei ca. 15,000 $.
Charles Samuel Greenwood, Ingenieur und ehemaliger Drag Race Fahrer, hat sich “The HumanCar” ausgedacht. Umgesetzt wurde das Projekt von seinem Sohn Chuck. Er ist Mitglied in der Green Technology Alliance und gehört zum Green Alley Project, das brach liegende Autohäuser in South Melno zu Showrooms für umweltfreundliche Technologien umfunktioniert (wie z.B. Tesla and Zap cars). Nur durch seinen leidenschaftlichen Einsatz konnte “The HumanCar” umgesetzt werden und er glaubt fest daran, dass er damit mehr zu bieten hat als ein Transportmittel. Testfahrer können es scheinbar kaum erwarten, die nächste Fahrt mit dem HumanCar zu unternehmen. Das Fahrzeug mit vereinten Kräften fortzubewegen scheint ein Erlebnis zu sein, das alle Beteiligten zusammenschweisst.
Wir haben bereits über die zahlreichen Vorzüge von Transportmitteln, die aus eigener Kraft fort bewegt werden können, berichtet. Der einfache und vor allem günstige Zugang zu fossilen Brennstoffen hat die Entwicklung von mit Menschenkraft angetriebenen Fahrzeugen ausgebremst. Die Massenabhängigkeit von billigen Brennstoffen haben das Landschaftsbild (z.B. Urbanisierung, Ballungsräume sowie das Einkaufen auf grüner Wiese), in dem wir leben, grundlegend verändert. Angesichts steigender Benzinpreise, der schleichenden Bedrohung durch versiegende Ölquellen und Umweltverschmutzung (mitsamt der weltweiten Klimaveränderung) machen den Weg frei für neue Formen des Urbanismus sowie dem Wunsch der Menschen nach ganzheitlichem Wohlbefinden. Somit ergeben sich wieder Möglichkeiten, neue Transportmittel, zu entwerfen.
Das Fahrrad zeugt vom menschlichen Einfallsreichtum und stellt eine ausserordentlich effiziente Möglichkeit dar, sich von a nach b zu bewegen. Trotzdem bringt es einige Nachteile mit sich: man sitzt alleine und verwundbar auf dem Rad, wenn es regnet wird man naß! “The HumanCar” ändert all dies indem man gemeinsam fahren kann und dazu noch unter einem vor Witterung schützendem Dach. Vielleicht kehren wir eines Tages zu Stadtmodellen zurück, in denen wir einkaufen, arbeiten und leben können ohne dass wir dafür motorisierte Transportmittel benötigen.
Bis dahin stellt “The HumanCar” eine großartige Zwischenlösung dar, die es uns erlaubt, das vorhandene Strassennetz zu nutzen ohne schädliche Treibhausgase auszustossen. Dabei tun wir auch unserer Gesundheit etwas Gutes. Mich beschleicht das Gefühl, dass selbst wenn wir in begehbaren Städten wohnten trotzdem mit dem “HumanCar” fahren würden. Nicht aus Gründen der Effizienz, sondern weil es einfach Spass macht!
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Wii Fit kommt im 2. Quartal auf den US Markt
von Christine Huang in Entertainment, Trends In The US, Electronics & Gadgets, Gaming & Virtual Worlds, Youth, Health & Beauty
Nintendo hat kürzlich bekannt gegeben, dass ihr vielbeachtetes Casual Game Wii Fit im zweiten Quartal 2008 auf den US Markt kommen wird. Die Konsole selbst hat sich nach der Veröffentlichung von Wii Fit in Japan letzten Dezember innerhalb der ersten Woche mehr als eine Viertelmillionen mal verkauft. Wii Fit ist eine Mischung aus Spiel und Fitnessprogramm, das mit Hilfe eines Gleichgewichtssensor Informationen über Gewicht, Größe und Schwerpunkt der Spieler, auswertet. Es gibt von Yoga über Liegestütze bishin zu Tanz Choreografien mittlerweile eine Reihe von 40 Körperübungen. Wii Fit ermöglicht den Spielern auch, die eigenen Fitnesswerte mit anderen Spielern über das Wii Menü zu vergleichen.
Dieser Clip zeigt das Funktionsprinzip des Spiels:
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Wie sieht eigentlich ein Computer Virus aus?
von Jeff Squires in Web & Technology, Advertising & Branding
MessageLabs ist eine Firma, die sich auf Informationssicherheit spezialisiert hat - sie bekämpft Computerviren und sonstige Gefahren, mit der die IT-Welt zu kämpfen hat. Die Firma stand vor dem Problem, wie sie ihre Kunden für die Bedrohung durch verschiedenste Computerviren sensibilisieren könnte. Also beauftragten sie den rumänischen Künstler Alex Dragulescu damit, der abstrakten Bedrohung ein Gesicht zu geben. Doch wie sehen Computerviren eigentlich aus?
Anhand des von MessageLabs zur Verfügung gestellten Quelltexts entwarf Dragulescu Visualisierungen der Computer-Schädlinge, die er sechs verschiedenen Kategorien zuordnete: Viren, Angriffen durch Phishing, bösartige Weblinks, Spam, Trojanern und Spyware. Hier ein Auszug der MessageLabs Webseite:
Dragulescu experimentiert mit Algorithmen, Computermodellen, Simulationen und Visualisierungen. Die Daten dafür zieht er aus Datenbanken, Spam Emails, Blogs und Videospielen.
Die Werbekampagne gibt es hier zu sehen.
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Tequila Espresso
von TreyShelton in Trends In The US, Food & Drink
In den Bars von LA breitet sich ein neuer Drink aus: Tequila Espresso.
Er wird auf Eis in einem Tumbler serviert und ist eine wirkliche Alternative für alle, die ihren Alkohol- und Koffeinkonsum geschmackvoll miteinander verbinden möchten. Der Drink soll angeblich von einem Barkeeper aus dem Chateau Marmont erfunden worden sein. Ein Ort, an dem viele gute Dinge ihren Anfang und ihr Ende gefunden haben.
Der Drink lässt sich sehr einfach selbst zubereiten: Tequila auf Eis, einen frischen Espresso darüber, fertig. Wie gut der Tequila Espresso schmeckt sorgt für hitzige Diskussionen. Nur noch eine Warnung an dieser Stelle: wer nachts noch ein Auge zu machen möchte, sollte wohl nicht mehr als zwei Tequila Espresso trinken.
Übrigens hat Patron einen mit Espresso aromatisierten Tequila herausgebracht.






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